Dieser ganz privater Ort, indem wir uns nahezu ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen, dient der Erholung und Entspannung. Oft werden auch hier die Wahl des täglichen Outfits getroffen.

Zunächst einmal gehört in jedes Schlafzimmer eine gute Allgemeinbeleuchtung, die sich direkt beim Betreten des Raumes einschalten lässt. Hierfür eignen sich Deckeneinbau- oder Deckenaufbauleuchten, die nicht nur Schränke, sondern auch den Fußboden gut ausleuchten sollten.

Ein zweites notwendiges Element ist das Licht am Bett. Bei einem Doppelbett braucht jede Hälfte eine entsprechende Leuchte, so kann zum Beispiel auf einer Seite noch gelesen werden, während der Partner bereits schläft. Zum Lesen reichen Niedervolt-Halogenlampen mit 20 Watt Leistung oder Energiesparlampen mit möglichst ausrichtbarem Licht aus. Diese lassen sich als Wand-, Klemm-, oder Tischleuchten installieren. Sie sollten allerdings getrennt schaltbar, blendfrei und individuell einstellbar sein. Bei genügend Platz schafft eine Leseecke eine weitere Lichtinsel im Schlafzimmer.

Ein gemütlicher Sessel bildet zusammen mit einer Stehleuchte einen behaglichen Ort zum Lesen.
Eine gute Lösung sind kombinierte Steh- Leseleuchten, z.B. mit Deckenfluter und Lesearm. Das indirekte und diffuse Raumlicht wird als angenehm empfunden und schafft so zusätzlich Behaglichkeit. Bei Bedarf spendet der Schwenkarm kräftiges Leselicht. Beide Lichtquellen sollten unabhängig von einander dimmbar sein.

Die Schrankbeleuchtung sorgt für den gewünschten Überblick bei der Auswahl der Kleidungsstücke.

Die Schrankbeleuchtung stellt ein weiteres wichtiges Lichtelement im Schlafzimmer dar. Vor oder im Schrank eingebaute Einbaustrahler erleichtern die Kleiderauswahl und verleihen dem Raum zusätzlich Atmosphäre. Dabei sind die Deckenleuchten oder Strahler im Abstand von etwa 50 bis 80 cm vor dem Kleiderschrank zu montie- ren, so dass sie bei geöffneten Türen das Schrankinnere gut ausleuchten. Farben und Stoffe können so gut gesehen werden und die Entscheidung für die richtige Kleiderwahl fällt leichter.

Eine Strahlungsbelastung im Schlafzimmer sollte möglichst vermieden werden.

Nachts werden das Immunsystem und die Stoffwechselfunktionen heruntergefahren. So regeneriert sich der Körper. Elektro- smog oder Schadstoffe können diese Erholungsphase empfindlich stören. Daher sollte ein Schlafzimmer mit größter Sorgfalt eingerichtet werden. Elektrische Geräte, die die ganze Nacht in Betrieb bleiben und und besonders jene, die einen Transformator benötigen, sind hier Fehl am Platz. Häufig befinden sich rechts und links neben dem Bett Steckdosen, die in den meisten Fällen miteinander verbunden sind. Auch diese Kabel in der Wand kön- nen sich bei sensiblen Menschen negativ auf die Gesundheit auswirken. Netzabkoppler oder Netzfreischalter, die von einem erfahrenen Elektriker einge- baut werden, schaffen Abhilfe. Bei einem Neubau empfiehlt es sich, von vornherein abgeschirmte Kabel und Steckdosen zu verwenden um die Strahlungsbelastung möglichst gering zu halten.

Im Schlafraum sollten alle Leuchten idealerweise sowohl von der Tür als auch vom Bett aus schaltbar sein. Das gibt ein Gefühl von Sicherheit und bietet zusätz- lichen Komfort in dem Raum, in dem das Wohlfühlen besonders wichtig ist.